Jabula Mamas


Die Jabula Mamas: Eine Geschichte von Hoffnung, Eigeninitiative und großartigem Erfolg

Seit seinen Anfängen ist es das Ziel von Imbasa asbl, nicht einfach nur Hilfe zu leisten, sondern nachhaltige Entwicklung zu fördern und Menschen zu befähigen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Ein Beispiel, dass dieses Engagement verkörpert, ist die Erfolgsgeschichte der Jabula Mamas („Happy Mamas“).

Alles begann im Jahr 2009, als das Imbasa-Team die Frauen der Jabula Mamas in der Township Muldersdrift kennenlernte. Mit unglaublichem Fleiß und Kreativität stellten sie aus alten Zeitschriften farbenfrohe Perlen und einzigartigen Schmuck her. Was für andere Abfall war, wurde in ihren Händen zu einer wertvollen Ressource. Auf lokalen Märkten verkauften sie ihre Kreationen und verdienten so das dringend benötigte Geld, um Nahrung für ihre Kinder zu kaufen.

Von dieser Eigeninitiative tief beeindruckt, beschloss Imbasa asbl, die Jabula Mamas zu unterstützen. Wir kauften ihren Schmuck auf, brachten ihn nach Luxemburg und verkauften ihn dort auf Märkten und Veranstaltungen. Jede verkaufte Kette erzählte nicht nur eine Geschichte aus Papier, sondern auch eine Geschichte von Hoffnung und Empowerment.

Doch die Ambitionen der Frauen gingen noch weiter. Sie hatten einen großen Wunsch: das Nähen zu erlernen, um ihre Fähigkeiten zu erweitern und neue Einkommensquellen zu erschließen. Dank der Erlöse aus dem Schmuckverkauf in Luxemburg und weiteren Spenden konnte Imbasa asbl diesen Traum verwirklichen. Wir finanzierten eine professionelle Nähausbildung für die Frauen und ermöglichten den Kauf von gebrauchten, industriellen Nähmaschinen – die Grundlage für eine ernsthafte Schneiderei.

Die Jabula Mamas machten ihre Sache brillant. Sie arbeiteten unermüdlich, perfektionierten ihr Handwerk und ihre neu gegründete Näherei florierte. Ihr Talent und ihre Professionalität waren so überzeugend, dass sie die Aufmerksamkeit des südafrikanischen Bildungsministeriums erregten. Es folgte der bis dahin größte Meilenstein: ein offizieller Auftrag zur Herstellung der Hemden für die Schuluniformen!

Was mit kleinen Perlen aus Altpapier begann, ist heute ein blühendes Gewerbe. Die Jabula Mamas sind nicht nur Näherinnen, sie sie sind Unternehmerinnen, Versorgerinnen und ein Vorbild in ihrer Community. Ihre Geschichte zeigt, wie aus einer initialen Unterstützung und dem festen Glauben an die eigenen Fähigkeiten wahre Wunder entstehen können. Wir von Imbasa asbl sind sehr stolz darauf, einen Teil zu ihrer Erfolgsgeschichte beigetragen zu haben, und können es kaum erwarten, zu sehen, welches nächste Kapitel die Jabula Mamas aufschlagen werden.

Vom Papierperlenschmuck zum staatlichen Auftrag – das ist gelebte Empowerment und Hilfe zur Selbsthilfe!